Solanin und Biokartoffeln

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Bio-Kartoffeln = Superfood,  der geringe Solaningehalt in den Knollen ist zu vernachlässigen.

Solanin ist ein natürliches Gift, viele Pflanzen schützen sich mit Giften  vor Fressfeinden. 
Nachtschattengewächse, wie die Kartoffel oder die Tomate, enthalten Solanin.
Solanin wird weder durch Kochen zerstört und auch nicht im Verdauungstrakt.

Allerdings müsste man mehr als 500 Gramm rohe Kartoffeln essen, um erste Wirkungen zu spüren (Verdauungsprobleme, Halskratzen) und erst ab 5 kg rohe Knollen wird es ernst.

Wenn die Kartoffeln gekocht werden, geht das Solanin in das Kochwasser über. Daher dieses Wasser immer wegschütten. Gekochte Kartoffeln sind somit praktisch frei von Solanin.

Grüne Stellen an der Kartoffel enthalten viel Solanin, daher diese Stellen wegschneiden, wenn die Knolle sehr viele grüne Stellen aufweist, besser wegschmeissen. Damit unsere Erdäpfel erst gar nicht grün werden, immer dunkel lagern, Tageslicht führt zu grünen Knollen!

Auch Keimanlagen und Keime enthalten viel Solanin, daher die Kartoffeln kühl lagern, damit sie nicht in Keimstimung geraten. Wenn diese nicht zu groß und zahlreich sind, Keime und Keimanlagen wegschneiden, wenn vorhanden.

Werte:

tödliche Dosis: > 400 mg

erste Anzeichen wie Halskratzen: > 25 mg

Gehalt an Solanin: Kartoffel: 5-7 mg/100g

                            grüne Tomaten: 10-30 mg/100g

                             reife Tomaten: ca. 0,5 mg/100g

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